Butter Konditorei
Burro per pasticceria 82% m.g. 1kg
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Butter
Häufige Fragen zu Butter
Der Schmelzpunkt ist die Temperatur, bei der die Butter vom festen in den flüssigen Zustand übergeht. In der professionellen Patisserie und Bäckerei ist dies ein kritischer Parameter: Eine Butter mit zu niedrigem Schmelzpunkt erweicht vorzeitig während des Tourierens, was die Blätterung und die poröse Struktur des Croissants beeinträchtigt. Eine Butter mit zu hohem Schmelzpunkt bleibt starr und kann beim Ausrollen brechen. Nicht fraktionierte Butter hat einen saisonal schwankenden Schmelzpunkt (etwa 29 °C im Sommer, 34 °C im Winter), da sich die Fütterung der Kühe ändert. Die Butter von Master Martini hingegen hat einen kontrollierten und konstanten Schmelzpunkt, unabhängig von Jahreszeit und Produktionscharge.
**Deutsch:** Die beiden Referenzen unterscheiden sich hinsichtlich Schmelzpunkt und Anwendung:
Blockbutter (Schmelzpunkt 30-32°C): weicher und geschmeidiger bei Raumtemperatur, ideal für Buttercremes, gehefte und aufgeschlagene Teige, geformte und aufgeschlagene Mürbeteige. Die weichere Konsistenz begünstigt ein schnelleres und homogeneres Aufschlagen.
Flache Butter (Schmelzpunkt 34-36°C): fester in der Konsistenz, formuliert um den Tourierzyklen standzuhalten. Ideal für Croissants, Plunderteig, süßen und herzhaften Blätterteig. Die flache Form erleichtert das direkte Einlegen in den Teig zum Tourieren.
Eine traditionelle, nicht fraktionierte Butter hat einen Schmelzpunkt, der je nach Charge saisonal schwankt: niedriger im Sommer (etwa 29 °C, Weidehaltung der Kühe), höher im Winter (etwa 34 °C, Heufütterung). Diese Schwankungen erschweren die Standardisierung von Rezepten und Prozessen, insbesondere für Betriebe mit hohem Produktionsvolumen oder mechanisierter Fertigung. Die Butter von Master Martini besitzt konstante, für jede Charge zertifizierte Eigenschaften und garantiert so reproduzierbare Ergebnisse, unabhängig von Jahreszeit oder Labortemperatur.
Ja, die Plattenbutter mit einem Schmelzpunkt von 34-36°C bietet ein breiteres Verarbeitungsfenster im Vergleich zu herkömmlichen Sommerbuttern (29°C), wodurch sie sich besser für Betriebe mit hohen Raumtemperaturen eignet. Sie bleibt bis etwa 34°C ausreichend fest, sodass die Tourierzyklen abgeschlossen werden können, ohne dass die Butter aus dem Teig austritt. Für Betriebe mit Sommertemperaturen über 30°C empfiehlt es sich, den Teig zwischen den einzelnen Falt-Zyklen gekühlt zu lagern, wie in den technischen Produktdatenblättern angegeben.
Die wichtigsten Anwendungen für die beiden Referenzen: - Buttercremes, Mousseline, Ganache: Butter in Blockform 30-32°C für optimale Aufschlagung und samtige Textur; - Mürbeteig, Spritzgebäck und Kekse: Butter in Blockform 30-32°C für bröckelige Struktur und gleichmäßig goldene Farbe; - Hefeteige (Brioche, Pandoro, Colomba): Butter in Blockform 30-32°C für homogene Einarbeitung; Croissant und Viennoiserie: Butter in Plattenform 34-36°C für präzise Blätterung und regelmäßige Porung; - Blätterteig süß und herzhaft: Butter in Plattenform 34-36°C für gleichmäßiges Tourieren und knusprige Blätterung; - Plunderteig: Butter in Plattenform 34-36°C für Stabilität während der kalten Tourierzyklen.